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KIG - das befundbezogene kieferorthopädische Indikationssystem

Hinweise zur Frühbehandlung!
Feststellungen der Kfo-Referententagung der KZBV
Auf der Kfo-Referententagung der KZBV wurden zur Abrechnung und Einstufung nach Bema folgende Feststellungen getroffen:
Stand: Oktober 2002
Es ist ausschließlich eine Einstufung nach 119a oder 119b möglich.
Bei der Frühbehandlung skelettaler Dysgnathien (siehe unter Ausnahmebefund 4 der gemeinsamen Erklärung >>>) ist nur eine Abrechnung nach 120a oder 120b möglich.
Die Dauer der Frühbehandlung einschließlich Retention sollte vier Quartale nicht unter- und sechs Quartale nicht überschreiten.
Die Frühbehandlung ist nicht mit einem frühen Behandlungsbeginn z.B. bei Frühzahnern zu verwechseln, d.h. sie kann nur im Milch- und frühen Wechselgebiss (erste Phase des Zahnwechsels) nach den Richtlinien durchgeführt werden,
Die Frühbehandlung kann nicht verlängert werden.
Für die möglicherweise später folgende kieferorthopädische Behandlung ist ein neuer kieferorthopädischer Behandlungsplan mit neuer Einstufung nach KIG vorzunehmen. Vorher ist die Frühbehandlung abzuschließen, d.h. die kieferorthopädische Behandlung muss anderen Behandlungszielen dienen als die Frühbehandlung.
In Fällen, in denen eine kieferorthopädische Behandlung aufgrund eines frühen Behandlungsbeginns abgeschlossen wird, ist für eine erneute kieferorthopädische Behandlung nach § 29 SGB V der Behandlungsbedarf anhand der befundbezogenen kieferorthopädischen Indikationsgruppen (KIG) festzustellen.

KFO - keine Regel ohne Ausnahme!
 
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