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§ 13 SGB V - Kostenerstattung

Gesetzliche Grundlagen zur Kostenerstattung.
Das Prinzip der Eigenverantwortung soll gestärkt werden.
Die durch das Gesundheitsmodernisierungsgesetz (GMG) 2004 erfolgten Änderungen des Sozialgesetzbuches V sind am 1.1.2004 in Kraft getreten.

§ 13 SGB V
"Versicherte können anstelle der Sach- oder Dienstleistung Kostenerstattung wählen. Sie sind von ihrer Krankenkasse vor ihrer Wahl zu beraten. Eine Einschränkung auf den Bereich der ambulanten Behandlung ist möglich. Nicht im vierten Kapitel genannte Leistungserbringer dürfen nur nach vorheriger Zustimmung der Krankenkasse in Anspruch genommen werden ...

Die Versicherten sind an ihre Wahl der Kostenerstattung mindestens ein Jahr gebunden"

Ausführungsbestimmungen

" ... vor diesem Hintergrund soll die Möglichkeit, Kostenerstattung zu wählen, auf alle Versicherten erstreckt werden. Hierdurch soll das Prinzip Eigenverantwortung gestärkt werden.
Frei die Versorgungsform wählen zu können entspricht der Vorstellung vom mündigen Bürger, der selbst entscheidet, was für ihn zweckmäßig ist. Die Entscheidung für die Kostenerstattung kann zudem das Kostenbewusstsein der Versicherten stärken.

Um den Versicherten jedoch vor voreiligen Entscheidungen zu bewahren, wird den Krankenkassen ... eine ausdrückliche Pflicht auferlegt, ihre Versicherten über die Folgen einer Entscheidung für die Kostenerstattung aufzuklären.

.... nicht möglich ist es allerdings, die Wahl der Kostenerstattung auf bestimmte ambulante Leistungen zu beschränken. Vielmehr hat sich auch eine auf ambulante Leistungen beschränkte Wahl der Kostenerstattung auf sämtliche ambulante Leistungen zu erstrecken."

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Das Prinzip der Eigenverantwortung soll gestärkt werden!
 
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