Startseite | Übersicht Fragen + Antworten
• Kostenübernahme

Frage
Wird die kieferorthopädische Behandlung von der gesetzlichen Krankenkasse (GKV) übernommen?

Antwort
Die GKV zahlen eine kieferorthopädische Grundversorgung für Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr (Behandlungsbeginn) und für Erwachsene nur, wenn eine sog. schwere Kieferanomalie vorliegt, bei der eine kieferchirurgische Mitbehandlung erforderlich ist.

Nicht übernommen werden die Behandlungen sogenannter leichter Kieferanomalien (kieferorthopädische Indikationsgruppen = KIG 1 oder 2), sowie Zusatzleistungen wie z.B. Lingualtechnik usw. Bereits im ersten kieferorthopädischen Beratungsgespräch erhalten Sie individuell detaillierte Informationen über die Gestaltungsmöglichkeiten bzgl. der Kosten Ihrer kieferorthopädischen Behandlung.

Kieferorthopäden weisen ausdrücklich darauf hin, daß Patienten der KIG 1 oder 2 häufig wegen der Störungen im Zahn-Mund-Kieferbereich ernst zu nehmende gesundheitliche Risiken i.S. eines ganzheitlichen kieferorthopädischen Behandlungskonzeptes haben.


Frage
Ist die kieferorthopädische Behandlung teuer?

Antwort
Die kieferorthopädische Behandlung wird von den gesetzlichen Krankenkassen zu 100 % erstattet. 20 % der Behandlungskosten müssen Sie während der Behandlung vorerst selber tragen. Nach abgeschlossener Behandlung bekommen Sie diese 20 % von Ihrer Krankenkasse zurückerstattet.


Weiterführende Informationen:
Kieferorthopädie in der gesetzlichen Krankenversicherung | KIG - Indikationsgruppen | Langzeitretention ist keine Kassenleistung |

LEXIKON:
Kostenerstattung in der Kieferorthopädie |
 
Startseite | Übersicht Fragen + Antworten