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Zahnspange: keep smiling
Zahnspange: keep smiling
Ein Artikel aus der Berliner Morgenpost
Ausgabe 26.02.2001 • www.morgenpost.de
Besuch in der kieferorthopädischen Praxis

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"Ich muss heute Nachmittag zum Kieferorthopäden." Sofort kommt eine bedauernde Antwort, wie: "Oh, das tut mir Leid. . ." Aber ist es eigentlich wirklich so schlimm? Der Sache sollte man mal auf den Grund gehen.

Wir sind in einer kieferorthopädischen Fachpraxis in Berlin. Gemurmel im Warteraum. Die Patienten warten darauf, aufgerufen zu werden. "Patrizia bitte, Patrizia in Zimmer 1!" Als Erstes schaut die Ärztin in die Karte des Patienten und verschafft sich einen schnellen Überblick über den Behandlungsverlauf.


Zuerst geschämt,
doch später perfekte Zähne

Bei Patrizia kontrolliert sie heute, ob die Spange noch gut sitzt. Dies erfolgt so etwa alle acht Wochen.

Wenn die Spange nicht mehr passt, kommt die Zahntechnikerin zum Einsatz. Sie ist dafür verantwortlich, neue Spangen herzustellen. Und wie das geht, verrät sie gerne: "Als Erstes werden Abdrücke vom jeweiligen Patienten genommen. Diese Abdrücke werden in Gips gegossen und dann hat man die fertigen Modelle."

Der Arzt plant dann anhand der Modelle die neuen Spangen. Erst jetzt beginnt die richtige Arbeit der Technikerin. "Aus Drähten biege ich Klammern und diese werden mit den Schrauben eingesetzt. Nun mische ich ein bestimmtes Pulver und die gewünschte flüssige Farbe zusammen. Dieses Gemisch wird auf das Modell aufgetragen, damit die Schrauben und Klammern auch wirklich halten. Das Gipsmodell mit der unfertigen Spange stelle ich für ein paar Minuten in einen speziellen Drucktopf, denn durch diesen Druck wird dieses Gemisch hart."

Die 14-jährige Patrizia sitzt auf dem ersten Behandlungsstuhl und wird von der Ärztin gefragt, ob sie die Spange auch wirklich gut getragen hat. Beim Rausgehen erzählt Patrizia, dass sie gerne in diese Praxis kommt.

"Mir gefällt es gut hier, da die Ärzte total nett sind." Auch eine ehemalige Patientin dieser Praxis, Katarina (13), sagt: "Ich habe mich eine Zeit lang für meine Zahnspange geschämt, aber dann habe ich es einfach locker genommen. Jetzt habe ich perfekte Zähne."

Die Arbeit des Kieferorthopäden ist sehr verantwortungsvoll. Denn welche Spange genau für welche Zahnfehlstellung gut ist, bedarf einer sehr genauen Analyse und Vorausplanung. Die Patientin Deniz (16) hat vor einem Monat ihr Praktikum in dieser Praxis gemacht und ist total begeistert. "Mir gefällt es sehr gut hier, da alle zu den Patienten und zu mir sehr freundlich und nett sind."

Belinda (12) beschreibt ihren ersten Tag mit der Spange: "In der Schule haben es die anderen normal aufgenommen. Sie haben mich nicht ausgelacht oder etwas Negatives gesagt." Dies kann Deniz nur bestätigen.

Kerstin, die an der Anmeldung arbeitet, beschreibt ihre Tätigkeit so: "Wir sind ein super Team. Oft ist es zwar sehr stressig, aber wenn dann Feierabend ist, haben wir die Anstrengungen wieder vergessen. Da ich an der Rezeption arbeite, möchte ich immer ein freundliches Wort für jeden haben."


Die Arbeit mit Jugendlichen
in der Praxis macht Spaß

Die Azubi Charlotte (20) berichtet: "Ich arbeite mit Kindern und Jugendlichen sehr gerne." Dieser Ansicht sind auch die Praxisangestellte und die Weiterbildungsassistentin für Kieferorthopädie. Charlotte erzählt: "Die Arbeit am Patienten macht mir riesigen Spaß. Was ich allerdings nicht gut finde ist, dass die Kinder manchmal dreckige Zähne haben." Also, an alle Spangenträger: Bevor ihr zum Kieferorthopäden geht, Zähne putzen!

Von Sahrah Al-Nasrawe, (14), Klasse 9, Max-Planck-Gymnasium Mitte.


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