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Frühbehandlung

Stop dem Lutschen!
Stop dem Lutschen - aber richtig und gemeinsam

• Methoden und Hilfsmittel zum Abstellen von Lutschgewohnheiten, die Zwangsmaßnahmen sind und der Psyche des Kleinkindes schaden sind abzulehnen.

Der Ernährungstrieb des Säuglings führt zum Lutschen an Fingern oder Gummisaugern. So wird - auch ohne Nahrungsaufnahme - die natürliche Sauglust befriedigt. Zwischen dem 12. und 16. Lebensmonat, nach Durchbruch der Milchbackenzähne, löst der Kaureflex den Saugreflex ab. Dennoch hält das Saug- und Lutschbedürfnis der Kinder oft bis zur Schulzeit an - häufig unwissentlich von Eltern gefördert, die sich so "ihre Ruhe verschaffen" wollen.

Je älter Kinder werden, desto schwieriger wird es für sie, ihre Lutschgewohnheiten aufzugeben.

Die Autorität des Kieferorthopäden soll helfen, das Kind davon zu überzeugen, wie schädlich es ist, zu Lutschen. Erst wenn das gelingt, besteht Aussicht auf Erfolg! Die
Mundvorhofplatte muß als Ersatzbefriedigung - z.B. an Stelle des Daumens - angeboten werden. Es ist erwiesen, daß sich mit Hilfe der MVP mehr als 80 % der Kinder nach Vollendung des 5. Lebensjahres das Lutschen innerhalb von einer Woche abgewöhnen können.

Das gelingt vor allem dann, wenn Eltern, Geschwister und auch die Großeltern die zahnärztlichen Bemühungen und Anordnungen unterstützen.

KFO: Helfen Angewohnheiten abzustellen!

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