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Röntgen in der Kieferorthopädie

Strahlenbelastung während der kieferorthopädischen Behandlung
Hautoberflächendosis • Gonadendosis
Bei der Strahlenbelastung kieferorthopädischer Röntgenaufnahmen muß man die Gewebebelastung des Nutzstrahlenbündels (Hautoberflächendosis: HOD) von der Belastung der Keimdrüsen (Gonadendosis: GOD) unterscheiden.
Hautoberflächendosis (HOD) Erste noch reparable Schäden treten bei einer HOD von 500 mSv auf.

Beim filmbasierten OPG liegt die HOD bei 0.3-2 mSv,
beim FRS bei 0.5 mSv.

Erste Gewebeschäden würden also erst bei ca. 100-200 Aufnahmen auftreten, wenn sie innerhalb eines sehr kurzen Zeitraumes erfolgen.
Gonadendosis (GOD) Die GOD beträgt beim filmbasierten OPG nur 0.0002 mSv, beim filmbasierten FRS sogar nur 0.00005 mSv.

Diese Dosen sind zu vernachlässigen, wenn man vergleicht, daß die Umgebungsstrahlung in Deutschland ca. 0.0002 mSv pro Stunde beträgt, also genauso groß ist, wie die Belastung durch eine OPG-Aufnahme und 40 mal größer als durch ein FRS.
LEXIKON: Orthopantomogramm | Fern-Röntgen-Seitenbild | PA-Aufnahme | Handwurzel-Aufnahme |
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