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Kieferorthopädisch-kieferchirurgische Kombinationsbehandlung

Kieferorthopädische Chirurgie
Apertognathie
Offener Biss
Aperthognathie - Frontal offener Biß
Durchzeichung FRS • frontal off. Biss
Bei der Apertognathie, auch offener Biss genannt, haben meist nur die Backenzähne (Molaren) miteinander Kontakt. Ein Abbeißen und ein normales Kauen sind oft nicht möglich.

Wird die Apertognathie nicht behandelt, kann dies auf Dauer zu Störungen des Verdauungssystems führen, da eine optimale Kaufunktion nicht gegeben ist. Oft besteht zusätzlich mangelnder Lippenschluß und eine Atmung durch den Mund sowie ein falsches Schluckverhalten.

Wegen des mangelnden Lippenschlusses treten erfahrungsgemäß bei Mundatmung häufiger Infekte der oberen Luftwege auf. Auch ist dadurch die Kariesgefahr stark erhöht.
Ziel der Operation
Ziel der Operation ist es, die Kieferbasen in eine normale Relation zueinander zu bringen, um somit einen optimalen Mundschluß zu gewährleisten und einen normalen Überbiß zu realisieren. Auch die Ästhetik wird sich wesentlich verbessern.
Das Operationsverfahren
Es wird der Knochen der Oberkieferbasis freigelegt und auf beiden Seiten wird die Basis des Oberkieferknochens einschließlich der Nasenscheidewand durchtrennt. Dann wird im hinteren Teil des beweglich gemachten Oberkiefers etwas Knochen entfernt und der Oberkiefer nach oben versetzt. Dadurch kann der Unterkiefer eine bessere Schließbewegung (Autorotation) vollführen, die zu einem optimalen Kontakt der Zähne führt. Mittels Schrauben und Platten wird die Basis des Oberkiefers wieder befestigt. Zur Stabilisierung werden dann der Ober- und der Unterkiefer für ca. ein bis zwei Wochen in der richtigen Position zueinander fixiert.

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