Startseite | Themen |
Tour

Abschluss der kieferorthopädischen Behandlung / Langzeitretention

Langzeitretention ist keine Kassenleistung!
Langzeitretention für Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen

Langzeitretention ist keine Kassenleistung!

Langzeitretention für Versicherte der gesetzlichen Krankenkassen

Nach Abschluss der kieferorthopädischen Behandlung wirken seit dem 01.01.1993 die gesetzlichen Bestimmungen des 29 (2 und 3) SGB V. Mit dem Abschluss der Behandlung (einschließlich der Retention) sowie nach Ausstellung der Abschlussbescheinigung hat die Krankenkasse den geleisteten Eigenanteil an den Versicherten zurückzuzahlen.

Kostenerstattung nach dem Sozialgesetzbuch (SGB V)
Nach § 29 Abs. 2 SGB V leisten Versicherte zur Kfo-Behandlung einen Eigenanteil von 10 bzw. 20 Prozent der Kosten. Die Eigenanteile zahlen die Krankenkassen nach dem Gesetz erst dann an die Versicherten zurück, wenn die Behandlung in dem durch den Behandlungsplan bestimmten medizinisch erforderlichen Umfang abgeschlossen worden ist. (§29 Abs. 3 SGB V)

Zur Erreichung des Behandlungsziels gehört sowohl die aktive Kfo-Behandlung, als auch die Retentionsphase. Erst wenn die Zähne in der neuen Position nachhaltig gesichert - retiniert - sind, kann von einem erfolgreichen Abschluss der Behandlung gesprochen werden.


Seit dem Jahre 2001 können Leistungen zur Retention maximal bis zu 2 Jahren zu Lasten der gesetzlichen Krankenversicherung abgerechnet werden.

Zum Ende des 20. Quartals bzw. 8 Quartale im Anschluss an die letzte Abschlagzahlung der Krankenkasse an den Kieferorthopäden endet die Retentionsphase; d. h. nach Ablauf der Retentionsphase können keinerlei kieferorthopädische Leistungen mehr über die Krankenkasse abgerechnet werden.

Zahnärztliche Leistungen im Rahmen solcher Kontrolluntersuchungen (z.B. Kariesuntersuchung sowie die sog. IP-Positionen der Kassenprophylaxe) sind weiterhin Vertragsleistungen. Diese rechnet der Kieferorthopäde direkt mit Ihrer Krankenkasse ab.

Langzeitretention ist keine Kassenleistung!.

Leistungen des Kieferorthopäden, um die Ergebnisse der kieferorthopädischen Behandlung zu überwachen, sie lebenslang optimal zu halten und auch die evtl. erforderliche Neuanfertigung von Retentionsgeräten während der sog. Langzeitretention sind nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen enthalten. Sie unterliegen nicht der Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenkasse.

Aus diesem Grund werden diese Leistungen von den Kieferorthopäden nach der amtlichen "Gebührenordnung für Zähnärzte" (GOZ) abgerechnet und dem Patienten als Privatleistung in Rechnung gestellt.
Langzeitretention erwünscht?

Bitte lassen Sie es Ihren Kieferorthopäden wissen, ob Sie die Vorteile der Langzeitretention in Anspruch nehmen möchten. Sollten Sie dazu noch Fragen haben, wird er Sie gern beraten!

LEXIKON: Kostenerstattung in der KFO | Retentionsgeräte | Retainer | Sport-Mundschutz | Zahngesundheit |

Retention ist gut! - Langzeitretention ist besser!
 
Startseite | Themen |
Tour